Kennen Sie Parkinsons Gesetz?
Das Prinzip, nach dem eine Organisationseinheit sich immer versucht zu erweitern, wird oft als Parkinsonsches Gesetz bezeichnet. Es geht auf den britischen Historiker und Soziologen C. Northcote Parkinson zurück, der in den 1950er Jahren beobachtete, dass sich Bürokratien unabhängig von der tatsächlichen Arbeitslast immer weiter ausdehnen.
Eine zentrale Formulierung dieses Gesetzes lautet:
„Work expands so as to fill the time available for its completion.“
(„Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“)
Übertragen auf Organisationen bedeutet das:
Neue Stellen werden geschaffen, um die Hierarchie zu verfestigen.
Bürokratien neigen dazu, sich selbst zu erhalten und zu vergrößern, selbst wenn die Arbeitslast nicht steigt.
Expansion geschieht oft aus Eigeninteresse, nicht aus Notwendigkeit.