Weiter abnehmende Relevanz der Jahresplanung?
Die FTD schreibt in einem Beitrag vom 31.3.2010: „Minengesellschaften ist die Revolution gelungen. Sie stellen bei Eisenerz von langfristigen auf kurzfristige Verträge um.“ Weiterhin: „“Vierteljahresverträge hätten höhere Kosten, starke Preisschwankungen und eine geringere Planungssicherheit nicht nur für die Stahlindustrie, sondern wahrscheinlich für alle Stahl basierten Wertschöpfungsketten zur Folge“, kritisierte der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff.“
Die Folgen für die Jahresplanung sind deutlich zu erkennen:
- noch stärkere Bedeutung der Monats- bzw. Quartalsplanung bzw. des Forecasts und abnehmende Bedeutung der Jahresplanung.
- Bei großen Anteil der Stahlkosten an den Herstellkosten von Serienerzeugnissen: Quartalsweise Neukalkulationen und evtl. auch Preislisten mit Gültigkeitsdauern entsprechend der Gültigkeitsdauer der Stahlpreise.
- Insgesamt höhere Volatilität und geringere Valität der Jahresplanung und damit flexiblere Planungs- und Forecastsysteme.